Verabschiedung der 10. Klassen: An Tagen wie diesen …

… spielte die Big Band der Realschule Zusmarshausen bei der Abschlussfeier der Zehntklässler am vergangenen Freitag. Klar, dass dies ein besonderer Tag für die 124 Absolventinnen und Absolventen war, denn schließlich ist mit dem Abschlusszeugnis der Eintritt in einen neuen Lebensabschnitt verbunden.

Den Auftakt bildete ein ökumenischer Gottesdienst in der Pfarrkirche Zusmarshausen unter Leitung von Pater Saji und den Religionslehrkräften Maria Högenauer und Sophie Freudenberger. Anschließend lud die Realschule zu Feier und Empfang in die Aula.

Bilder aus dem Schulalltag der Zehntklässler begleiteten die unterhaltsame Ansprache der Schulleiterin Heidrun vorm Walde, die den Schülerinnen und Schülern wichtige Gedanken mit auf ihren Weg gab: Neugier, Durchhaltevermögen, ein gesunder Ehrgeiz, kritisches Hinterfragen, Lebensfreude, Dankbarkeit – diese Eigenschaften hätten sie bisher bewiesen und sollten sie auch weiterhin behalten.

Sabine Grünwald, stellvertretende Landrätin, überbrachte ihre Glückwünsche und meinte, dass ein erfolgreicher Schulabschluss auch die Perspektive eröffne, weiter zu lernen, sich weiter zu bilden. Frau Andrea Behnke, die Elternbeiratsvorsitzende, bedankte sich bei allen, die die Abschlussschülerinnen und –schüler auf ihrem Weg begleitet und unterstützt haben. Für sie sei Bildung nicht nur eine Ansammlung von Wissen, sondern auch Herzensbildung. Nur zusammen könne man erfolgreich sein.

Mit Anekdoten der vergangenen Jahre, welche die Abschlussschüler zum Schmunzeln brachten, verabschiedeten die Klassenleiter der 10. Jahrgangsstufe (Andreas Glosowitz, Ines Lange, Christian Mayr (in Vertretung von Eva Popp), Maria Högenauer und Heidrun vorm Walde (in Vertretung von Susanne Heckel) anschließend ihre Schützlinge und wünschten Ihnen alles Gute für ihre Zukunft. Auch der Schülersprecher Johannes Präßberger und seine Mitschülerin gaben einen Rückblick über ihre Schulzeit und das, was ihnen besonders gut gefallen hat wie z. B. die Schulfahrten. Veronika Miller betonte, dass ihnen seit dem Kindergarten gesagt wurde, „Jetzt beginnt der Ernst des Lebens“. Dies ist bisher nicht eingetreten und sie denkt auch nicht, dass es nun geschehen wird.

Die Schulleiterin hob hervor, dass zwei Drittel aller Absolventinnen und Absolventen höchstens eine 2 vor dem Komma hätten. 20 davon haben sogar eine Eins vor dem Komma stehen. Die Klassen- bzw. Schulbesten bekamen zu ihrem Zeugnis noch ein kleines Geschenk für ihre herausragenden Leistungen überreicht. Ein Stehempfang mit sommerlichen Getränken und Gebäck, organisiert von Angela Wunderlich und Schülerinnen und Schülern der neunten Klassen, rundete die Veranstaltung ab.

ganz links: Realschulkonrektor Arthur Englert, ganz rechts Realschuldirektorin Heidrun vorm Walde
Schulbeste: vordere Reihe von links nach rechts: Natalie Kraus (Schulbeste zusammen mit), Alina Geiger, Veronika Miller (2. Platz zusammen mit Fabian Kraus), Fabian Kraus, Markus Scherer (3. Platz)
Klassenbeste: hintere Reihe von links nach rechts: Susanne Demharter, Lena Wiedemann, Benjamin Fink, Selina Hoffmann, Maximilian Riendl, Anja Klemmer