Im Wahlfach Bühnentechnik bei Hrn. Diewald beschäftigt man sich mit solchen Fragen:

Wie arbeitet man mit einem Ton- oder Lichtmischpult?

Was sind Delay- und Reverbeffekte?

Welche Kabel braucht man für welchen Einsatz?

Wie werden Licht- und Tonanlagen sicher aufgestellt?

Ohne die Schülerinnen und Schüler im Wahlfach Bühnentechnik wären die Veranstaltungen an unserer Schule ziemlich leise und dunkel 🙂
Ohne das richtige Equipment und die richtige Verkabelung wäre von E-Gitarren, Sängerinnen, Keyboards usw. nichts zu hören.

Du lernst bei uns den Aufbau der Schulsoundanlage, das Abnehmen verschiedener Instrumente und Mikros sowie den Umgang mit allen Sorten von Kabeln.

Richtig ist hier jeder, der sich für Technik interessiert und gerne im Team arbeitet.

Seit Beginn des Schuljahres 2009/10 wird an unserer Schule das Wahlfach Robotik angeboten.
Mit einem Bausatz von Lego konstruieren die Schüler einen Roboter nach Bauanleitung oder später auch nach ihren eigenen Vorstellungen. Dieser wird dann mit einer einfach zu bedienenden Software so programmiert, dass er mithilfe verschiedener Sensoren seine Umgebung wahrnehmen und komplexe Probleme lösen kann.
Der Lego-Roboter kann zum Beispiel Entfernungen messen, Helligkeitsunterschiede und Farben erkennen, Geräusche und Berührungen wahrnehmen oder sich anhand des Erdmagnetfeldes orientieren.
Im Anfängerkurs lernen die Schüler zunächst die verschiedenen Sensoren kennen und machen sich mit deren Programmierung vertraut. Im Fortgeschrittenenkurs wird dann an komplexen Projektaufgaben gearbeitet.
 
Aufgabenbeispiele aus der Praxis
 
• Der Roboter soll einen Parcours anhand einer schwarzen Linie abfahren. Auf der Linie stehen mehrere Objekte, die er je nach Farbe umfahren oder wegräumen muss.
 
• Zuerst soll der Roboter auf Fahrbahnmarkierungen reagieren und anhalten (Stoppschild), langsamer fahren (Spielstraße) oder beschleunigen. Anschließend muss er eine geeignete Parklücke finden und rückwärts Einparken.
 
• Der Roboter sucht sich selbstständig einen Weg durch ein kniffliges Labyrinth aus Holzwänden.
 
• Ein Roboter, der mir einem Greifarm ausgestattet ist, sucht seine Umgebung systematisch nach Gegenständen ab, fährt auf diese zu, hebt sie hoch und stellt sie nach Farben sortiert an verschieden Plätzen ab.
 
• Der Roboter fährt an parkenden Autos vorbei. Wenn er eine Parklücke erkennt, soll er diese
ausmessen. Ist die Parklücke groß genug, sendet er ein Signal an einen wartenden Roboter,
der dann in diese Lücke einparkt.
 
Sven Ungelenk

Ab welchem Alter ist eigentlich Snapchat erlaubt? Darf ich mit 14 Jahren schon per WhatsApp kommunizieren? Wie funktioniert die freiwillige Selbstkontrolle?

Darf eine Freundin ein Bild von mir digital bearbeiten und weiterschicken? Was passiert, wenn ich mich auf soziale Netzwerke über Lehrkräfte oder Schüler*innen beschwere?
 
Die Medienscouts (Gremium aus Schülerinnen und Schüler der 6. bis 10. Jahrgangsstufen) können Ihnen diese Fragen beantworten, da sie zu Expertinnen und Experten für Fragestellungen rund um Chancen und Gefahren medialer Angebote ausgebildet wurden.
 
Für ihre Mitschülerinnen und Mitschülern, aber auch für Eltern und Lehrkräfte sind die Medienscouts also Ansprechpartner für Fragestellungen zu dem Umgang mit Medien betreffend.
 
Die Medienscouts arbeiten aber auch präventiv, indem sie jährlich bei den 5. Klässlern zu den Themen Cybermobbing, Soziale Netzwerke, Bildnisrecht, USK/FSK; Aufklärungsarbeit leisten.
 
Seit Februar 2021 gehören die Medienscouts der Realschule Zusmarshausen zu dem Netzwerk „Medientutoren Bayern“ und können für zukünftig ambitionierte Projekte mit der Beratung und Unterstützung des Medienzentrums Augsburg rechnen. 
 
Mehr infos unter: https://medientutoren.bayern/ 
 

Big Band
Die Geschichte der Bigband an der RS Zus
Seit Gründung der Realschule Zusmarshausen im Jahr 2002 etablierte sich eine kleine Gruppe von 3 Schülern, die von ihrem Lehrer Hubert Haslauer, eigentlich an der Realschule Lehrkraft für Englisch und Werken, aber mit einschlägiger musikalischer Vergangenheit als Sänger und Gitarrist in verschiedenen Bands, musikalisch betreut wurde.
Drei Jahre später formierte sich daneben eine weitere musikalische Gruppe junger Schüler der 6. Klasse, deren musikalische Leitung Christian Mögele übernahm. Zu Beginn des Schuljahr 2008/2009 wurden beide Gruppen zu einer Band „musikalisch verschmolzen“ – die Geburtsstunde der Bigband der RS Zus.
 
Die Band hat sich von Anfang an der Interpretation meist rockiger Arrangements beginnend von den 1970er Jahren im Stil der Blues Brothers bis hin zu aktuellen Charthits verschrieben.
Live zu hören war die Bigband bislang bei der jährlich stattfindenden Preisverleihung des Malwettbewerbs durch die Raiba ALW e.G., bei besonders feierlichen Anlässen wie z.B. den 25. Bayerischen Realschultheatertagen im Mai 2009, bei der Verabschiedungsfeier der Absolventen der Realschule, bei Frühlingsfesten, Tagen der offenen Tür, beim Frühlingskonzert in der Aula der RS sowie beim jährlich stattfindenden Informationsabend für die zukünftigen Schüler der 5. Klassen.
Im Sommer des Schuljahrs 2011/2012 wurde eine erste CD „Live“ in dem Saal des Seniorenheims St. Albert in Zusmarshausen aufgenommen und professionell produziert.
 
Aufgrund der damals hohen Leistungs- und Probenbereitschaft der Schülerinnen und Schüler, der im Schuljahr 2012/2013 neu eingeführter intensiver Probentage außerhalb des Schulgebäudes und der andauernden Bereitschaft ehemaliger Bandmitglieder zur Mitwirkung, konnte die musikalische Qualität soweit gesteigert werden, dass bereits Anfragen für musikalische Auftritte außerhalb des Schulgebäudes bei der Schulleitung eingingen. Hier einige namhafte außerschulische Auftritte:
   -musikalische Gestaltung des Landkreisfestes des Landkreises Augsburg im Juli 2013 in Dinkelscherben im
Auftrag des Landrats Martin Sailer
– Auftritt beim Musikfestival Dinkel‘13 in Dinkelscherben auf der BRASS – STAGE
– Musikalische Umrahmung eines Vortrages von der Raiba ALW e.G. in der Rohttalhalle im November 2013
– Auftaktveranstaltung des Landkreises Augsburg zum „Bildungslandkreis“ im April 2013

 
Ein besonderes Highlight in der Geschichte der Bigband stellte das Konzert „Bigband meets Bigband“ im Juli 2016 in der Aula der Realschule Zusmarshausen statt. Musikalische Programmpunkte boten zum einen die Bigband der Senefelder Gesamtschule aus Treuchtlingen unter der Leitung von Herrn Michael Simon, sowie unsere Bigband, die aus Schüler/innen und Lehrkräften der Staatlichen Realschule Zusmarshausen bestand und hauptverantwortlich von Herrn Christian Mögele geleitet wurde.
Entstanden war die Idee eines gemeinsamen Konzertes dadurch, dass Herr Michael Simon im Schuljahr 2008/2009 – damals noch Referendar an unserer Schule – als studierter Schlagzeuger die Bigband unserer Schule mitbegründet hat.
 
 
In allen Konzerten der vergangenen Jahre war es den Mitgliedern der Band stets ein wichtiges Anliegen, die freiwilligen Spenden immer an die Organisation „Bunter Kreis“ nach Augsburg weiterzugeben.
Schön zu sehen ist für uns Lehrkräfte heute, welch tolle musikalische Entwicklung so manche ehemaligen Bandmitglieder genommen haben: einige SchülerInnen haben eine eigene Band gegründet („Stainless Brass“), haben Musik in der Berufsfachschule in Krumbach zu ihrem Beruf gemacht oder spielen als Profimusiker in einem Heeresmusikcorps bei der Bundeswehr.
 
Leider machte die Corona – Pandemie zum Halbjahr des Schuljahres 2019/2020 einem gemeinsamen Musizieren einen gehörigen Strich durch die Rechnung: Musik machen in der Gruppe war nicht mehr möglich, ja es war sogar verboten. Damals konnte noch keiner ahnen, dass sich diese Situation bis in den Herbst des Schuljahres 2021/2022 hinziehen sollte.
Geprobt wird nun wieder regelmäßig einmal pro Woche am Dienstagnachmittag im Musiksaal der Realschule. Musikbegeisterte Schülerinnen und Schüler, die ein Instrument schon mehrere Jahre spielen, sind zu Beginn eines neuen Schuljahres immer herzlich willkommen.
 
 
II.      Repertoire
Hier findet Ihr eine Auswahl verschiedener Songtitel, die von der Big Band schon gespielt wurden:
Gonna fly now/ Livinon a prayer/ Son of a preacherman/ A night like this/ I want you back<br>Old time Rock &amp; Roll/ Livinon a prayer/ Son of a preacherman/ The Rose/ Skyfall
You belong with me/ Eye of the tiger/ From a distance/ Angels/ Free Ride/ Alright, Okay, you win
Altes Fieber/ Tage wie diese/ Thank you for the Music/ Rolling in the deep/Don`t stop believin’
und noch viele mehr.

Schafkopf ist ein traditionelles deutsches Kartenspiel. Als Bayerischer Schafkopf ist es eines der beliebtesten und verbreitetsten Kartenspiele Bayerns und angrenzender Regionen. Es gilt als Kulturgut und Teil der altbayrischen und der fränkischen Lebensart.“ (nach: Wikipedia)

Schafkopf wurde als Kartenspiel bereits im frühen 19. Jahrhundert populär und weist verschiedene Spielvarianten und Spielmöglichkeiten auf.

Die Regeln sind nicht ganz einfach zu lernen, aber wenn man mal drin ist im Spiel, dann lässt es einen nicht mehr los.

Schafkopf braucht Einsatz von Grips – man muss mitdenken und richtige Vermutungen aufstellen. Eine echte Denkschule!

Für viele Menschen ist Schafkopf ein Spiel, das sie das ganze Leben begleitet und Freundschaften wegen regelmäßiger Spielabende am Leben erhält – drum lohnt es sich, dieses Spiel zu lernen.

Die Zusser Theatermäuse stellen sich vor:

Wir sind eine Gruppe von Jungs und Mädels aus verschiedenen Klassen und Jahrgangsstufen. Einmal die Woche treffen wir uns am Nachmittag für eine Doppelstunde Schulspiel. Zuerst schaffen wir uns Platz, dann starten wir die Session mit einer Traumreise, einer geführten Entspannung oder einer Meditation. Frisch entspannt gibt es ein oder zwei Gruppenspiele, damit wir uns aufeinander einstellen und wieder voll wach sind. Danach geht die eigentliche Theaterspielerei los. Das hat bei uns viel mit Bewegung, Pantomime, Mimik, Gestik, Choreografie und Sprechen zu tun. Wir lernen ein ganzes Repertoire an möglichen Einzel- oder Gruppenaktionen für die Bühne. Ganz nebenbei schreiben wir dann unser Stück, meist ausgehend von einem Text, oder auch ganz ‚freestyle‘. Wenn wir so weit sind, geht es an die Proben und schließlich planen wir unseren Auftritt. Die Theatermäuse waren schon öfter bei den bayerischen Schulspieltagen dabei, wo man das eigene Theaterstück vorspielt und die Stücke der anderen eingeladenen Schulen anschauen kann.

Für alle Biologieinteressierten und Honigfreunde! Hier lernst du alles über das Imkern, über Bienen und Insekten bis hin zur Vermarktung von Honig.

Wahlfach Schwimmen für Anfänger und Fortgeschrittene

Seit diesem Schuljahr wird an unserer Realschule das Wahlfach Schwimmen angeboten. Teilnehmen können alle Schüler und Schülerinnen der Jahrgangsstufen 5 bis 10. Nicht nur fortgeschrittene Schwimmer, sondern auch Anfänger und Schüler mit wenig Schwimmerfahrung sind herzlich willkommen.

In diesem Wahlfach verbessern wir spielerisch unsere Ausdauer im Wasser und unsere Technik in verschiedenen Schwimmlagen. Regelmäßig verwenden wir dabei gezielt Hilfsmittel, wie Schwimmbrett, Schwimmnudel, Pull Buoy sowie Tauchringe und Flossen. Auf diese Weise werden wir immer wieder neue Erfahrungen im Wasser machen und viel Spaß haben. Zusätzlich hält uns dieses wöchentliche Training fit.

„Eine Blütenwiese kann im Herbst gemäht werden.“
„Das Unkraut muss raus!“
„Wespen und Mücken sind unwichtig und nervig.“

Die Gründe, weshalb diese Aussagen falsch sind, sowie viele weitere Themen zum Naturschutz werden im Wahlfach Save the Nature erörtert. Teilnehmerinnen und Teilnehmer (5. – 10. Klasse) lernen dabei jeden zweiten Dienstag-Nachmittag, was Naturschutz eigentlich ist und welche Hilfe wir zum Erhalt der Artenvielfalt leisten können.
Die ganze Gruppe wird sich dafür Projekte für unsere Schule überlegen und diese gemeinsam in die Tat umsetzen, um einerseits unsere einheimischen Tierarten zu unterstützen und um andererseits die Aufmerksamkeit der gesamten Schulfamilie auf diese Thematik zu lenken.

Der Verlust der Artenvielfalt ist nämlich ein weitreichenderes und deutlich größeres Problem als der Öffentlichkeit bekannt ist. Experten sprechen hier sogar von der großen Katastrophe des 21. Jahrhunderts (nicht der Klimawandel, auch wenn diese zusammenhängen).
Ziel ist es also mit Spaß und Freude Gutes für die Natur zu tun und das Gelernte weiterzugeben.

Wenn du also von der Schönheit und von der Wichtigkeit unserer lieben Natur fasziniert bist und dabei helfen möchtest diese zu erhalten, bist du in diesem Wahlfach genau richtig!

Schulsanitäter

In der Jahrgangsstufe 9 haben die Schüler und Schülerinnen in einem nachmittäglichen Konversationskurs die Möglichkeit, ihre mündliche Sprech- fertigkeit in Englisch zu verbessern.

Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen können mit einem Partner/Partnerin oder einer Kleingruppe Dialoge führen oder Sachverhalten diskutieren und dabei das im Englischunterricht erlernte Wissen sinnvoll anwenden. Es stehen unterschiedlichste Themenbereiche aus dem täglichen Leben (z.B. sich Kennenlernen, Schulleben, Freizeit, Pläne für die Zeit nach der Schule, Filme, Texte …) im Mittelpunkt.


Besonders im Fokus steht die Vorbereitung auf den „Speaking Test“: dieser entspricht nicht nur in der 9. Klasse einer mündliche Schulaufgabe, sondern ist auch ein wichtiger Bestandteil der Abschlussprüfung am Ende der 10. Klasse.

In 10. Jahrgangsstufe haben unsere Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit das international anerkannte DELF-Diplom (diplôme d’études de la langue française) der Stufe A2 und B1 abzulegen. Die Prüfung besteht aus einem schriftlichen und einem mündlichen Teil. Um den mündlichen Teil noch besser vorbereiten zu können, bieten wir den Schülerinnen und Schülern der Wahlpflichtfächergruppe IIIa jede zweite Woche am Nachmittag (doppelstündig) diese Konversationsstunden an.

Im Detail erzählen die Prüflinge zunächst in einem freien Gespräch etwas über sich, ihre Familie, ihren Alltag, Hobbys, Interessen und Zukunftspläne. Dieser Teil (entretien dirigé) ist in der 9. und 10. Jahrgangsstufe sehr ähnlich.

In der 9. Jahrgangsstufe folgt dann der „monologue suivi“. In diesem Teilbereich beschreiben die Schülerinnen und Schüler beispielsweise ihren letzten Urlaub, einen normalen Wochentag, ein Wochenende, ihre Schule, ihr letztes Praktikum, … . Im letzten Teil, der „exercice en interaction“, dürfen die Prüflinge dann mit ihrer Lehrkraft diskutieren, ihre Meinung äußern und im Anschluss zu einem gemeinsamen Ergebnis kommen.  

In der 10. Jahrgangsstufe folgt auf das „entretien dirigé“ eine Konfliktsituation, die zum Beispiel in einem Hotel, an einem Bahnhof oder in einer Gastfamilie stattfindet. Diese „exercice en interaction“ wird mit dem Prüfer oder der Prüferin durchgespielt. Im letzten Teil „expression d’un point de vue“ findet eine Diskussion über ein gesellschaftliches Thema, wie Umweltschutz, Gesundheit, Bildungswesen oder soziale Probleme statt.

Ansprechpartner im Schuljahr 2021/22
9. Klasse: Frau Rudat
10. Klasse: Herr Welsch