Am Mittwoch, den 17. Juni, fuhr die 9. Jahrgangsstufe nach Dachau, um die Gedenkstätte
des ehemaligen Konzentrationslagers zu besuchen. Um ca. 8:30 Uhr waren alle in den
Bussen und schon ging es los. Nach einer Stunde Fahrt kamen wir schließlich an. Vom
Parkplatz aus liefen wir zur Gedenkstätte und fanden uns nach kurzer Zeit auf dem
Appellplatz wieder. Unsere Lehrer, unter anderem auch unser Direktor Herr SeiptWunderwald, führten uns über das Gelände, erzählten uns etwas über das ehemalige
Konzentrationslager und beantworteten unsere Fragen. Vom Appellplatz aus konnten wir
auch die Baracken, also die ehemaligen Unterkünfte der Gefangenen, besichtigen. Alle
waren sehr erstaunt und schockiert, wie eng und überfüllt dort alles war und wie streng der
Tagesablauf gewesen sein musste. Um 10:30 Uhr begann ein Film über die Gedenkstätte.
Darin wurde noch einmal veranschaulicht, wie schlimm die damalige Zeit war und unter
welchen unmenschlichen Bedingungen die damaligen Gefangenen leben mussten. Nach 45
Minuten endete der Film und wir machten uns auf den Weg zum sogenannten Brausebad,
das früher als Gaskammer diente. Auch die Kammern zur Desinfektion der Kleidung sowie
die Krematoriumsöfen bekamen wir zu sehen. Anschließend besuchten wir noch das
lagereigene Gefängnis, bevor unser Rundgang im Museum endete. Gegen 13:45 Uhr
verließen wir die Gedenkstätte und stiegen wieder in den Bus, der uns in etwa einer Stunde
zurück zur Schule brachte. Der Besuch dieses Ortes hat uns viel erläutert, was wir vorher
noch nicht wussten und hat auch die Größe dessen gezeigt, was unauslöschlich in unseren
Geschichtsbüchern steht.
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