Bei dem Begriff Mikroorganismen also Bakterien, Hefe- und Schimmelpilze, stellen sich viele Leute vermutlich verdorbenes Essen oder Krankheiten vor. Die 8. Klassen durften sich mit diesen mikroskopisch kleinen Lebewesen im Biologieunterricht genauer befassen. Dabei wurde schnell klar, dass sie uns nicht nur schaden, sondern auch sehr nützlich sein können.
Die gezielte biotechnologische Nutzung der Hefepilze konnten sich alle Klassen der 8. Jahrgangsstufe mit ihren Lehrkräften Frau Zakopets und Frau Rath Anfang Dezember selbst ansehen.
Denn in laufreichweite unsere Schule steht genau so ein biotechnischer Betrieb, der weit über Zusmarshausen bekannt ist- die Familienbrauerei Schwarzbräu.
Die SchülerInnen lernten durch Herrn Wagner die Geschichte der Brauerei und auch die technischen Abläufe in einer Brauerei hautnah kennen inclusive der riesigen Braukessel im Sudhaus und der Flaschenbefüllung. Neben den bekannten Alaska-Sorten, die dort ebenfalls produziert werden, durften einige Mutige sogar die bitteren Hopfenpellets probieren, die dem Bier seinen typischen Geschmack verleihen. Eine große Besonderheit in Zusmarshausen ist, dass das Gerstemalz nicht zugekauft wird, sondern selbst produziert wird. Dies geschieht in großen Becken, in denen die Getreidekörner ankeimen können.
Auch über die Ausbildungsmöglichkeiten zum Brauer und Mälzer vor Ort wurden die SchülerInnen von einem freundlichen Auszubildenden informiert, bevor die Klassen mit Alaska-Getränken bepackt wieder den Rückweg zur Schule antreten durften.
Wir bedanken uns an dieser Stelle nochmals herzlich bei der Familienbrauerei Schwarzbräu für die interessante Führung und auch die großzügige Verköstigung.


