Bella, bella Gardasee!
Die Studienfahrt der 10E vom 27.09. – 01.10.25

Tag 1: Anreise zum Lago di Garda und die Orientierungslosigkeit
Pünktlich um 9:30, nachdem wir uns vorher noch beim Netto mit dem nötigsten Proviant eingedeckt hatten, starteten wir also los zu unserer Abschlussfahrt an den wunderschönen Gardasee. Unser erster Stopp war bei der Europabrücke. Dort schossen wir Fotos von dem schönen Ausblick und kehrten bei McDonalds ein oder aßen Eis. Und weiter ging die Fahrt, von hügelig zu bergig, mit schönen Flüssen und Seen. Nach einem zweiten Zwischenstopp, nach der Überquerung der italienischen Grenze, waren wir auch schon bald da. Die siebeneinhalb Stunden Fahrt hatten endlich ein Ende. Mit den schweren Taschen ging es dann erst mal zur Rezeption und dann orientierungslos wie ein Haufen Hühnchen quer über den Campingplatz, nur um festzustellen, dass wir an das andere Ende gemusst hätten. Vielen Dank an Herr Haslauer an dieser Stelle! Nach einer halben Stunde schweißgebadeter Schlepperei hatten wir die Bungalows endlich gefunden, wo viele von uns sich erst mal ungewollt in den eiskalten Duschen erfrischten. Pünktlich um 19:30 ging es dann zum Abendessen. Unsere lange Tafel war bis auf den letzten Platz besetzt und die Schlange vor dem Buffet ellenlang. Dafür war die Auswahl riesig: Wurst- und Käseplatten, gefolgt von Grillgemüse, Puten- und Schweinefleisch, Lasagne, Nudeln, Gnocchi, Pommes und eine Salatbar mit frischem Fruchtsalat und dazu noch Leckereien, wie Kuchen und Brownies. Am Tisch war natürlich die Fahrt und das kalte Duschwasser Thema. Bis halb elf durften wir anschließend noch den Campingplatz erkunden, wobei wir mit einigen Jugendlichen aus anderen Schulen Kontakt knüpften. Am Strand machten wir noch Panoramafotos in der Abenddämmerung. Wir konnten uns an diesem romantischen Lichterspektakel gar nicht sattsehen.

Tag 2: Sirmione mit 560 PS!
Gut ausgeschlafen begannen wir den Tag um 7:45 Uhr bei bestem Spätsommerwetter am reichhaltigen Frühstücksbuffet. Nach einer kurzen Busfahrt nach Sirmione begann auch schon unsere Tour geführt von Denise. Erst erkundeten wir die Skaligerburg vor der Altstadt, von wo aus wir tolle Bilder vom Gardasee und seinem glitzernden Wasser machten. Danach ging es weiter zu einem Kiesstrand und den Grotten des Catull, die eigentlich eine alte Villa sind. Zum Schluss bekamen wir noch einen guten Tipp für die Eisdiele, wo wir uns alle gemeinsam zum halben Preis ein Eis holten. Anschließend durften wir bis 13:45 Uhr selbstständig die Stadt erkunden. Nachmittags stand dann eine Bootsfahrt an. Der Kapitän ließ gute Musik laufen, machte fett Stimmung und forderte sogar Mona zum Tanzen auf. Danach ließ er die V8-560 PS-Motoren aufheulen und wir wurden so schnell, dass wir über die Wellen sprangen. Wir hatten dabei den Spaß unseres Lebens und die Fahrt ging viel zu schnell vorbei.
Nach der Rückkehr zum Campingplatz gingen wir duschen, und zu unserer großen Überraschung wurde das Wasser nach ein paar Minuten warm. Nach dem Abendessen ging es wieder an den See. Um 22:00 Uhr mussten wir zu den Bungalows zurück, da es anfing zu donnern. Dort spielten wir noch gemeinsam Scharade, bevor es Zeit wurde, ins Bett zu gehen.

Tag 3: Venedig und ein gefährlicher Moment
Um 8:30 Uhr bestiegen wir in den Bus, zur 2-stündigen Fahrt und anschließend weiter mit dem Tronchettoboot durch die Lagune direkt zum Anleger beim Markusplatz. Darauf folgte eine kleine Sightseeing-Tour durch die Stadt, von der Seufzerbrücke, über den Markusplatz, zum Dom und bis zur Rialtobrücke. Anschließend hatten wir eine tolle Zeit, als wir bis 16:00 Uhr selbstständig die engen Gassen und Kanäle Venedigs erkundeten und Pizza essen gingen. Auf dem Rückweg zum Sammelplatz rempelte uns ein Mann heftig an, und wir hörten, wie er blitzschnell einen unserer Rucksäcke auf- und zumachte. Direkt vor uns klaute er einer Frau das Portemonnaie. Aber bei uns hatte er kein Glück, denn wir hatten unser Geld sicher verstaut!
Viel zu früh ging es wieder zurück mit Boot und Bus, und im Campingplatz angekommen, ging es gleich zum leckeren Abendbuffet. Den Abend ließen wir wieder auf unseren Terrassen ausklingen, wo wir bis zur Nachtruhe lustige Spiele spielten.

Tag 4: Verona oder die Sangeskünste der 10E
Um 8:30 starteten wir bei strahlendem Sonnenschein zu unserem Ausflug nach Verona. Als erstes besichtigten wir im Rahmen unsere zweistündigen Stadtführung die 2000 Jahre alte römische Arena, wo wir gemeinsam „Bella Napoli“ von den Abbrunzati Boys sangen. Dann ging es zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Altstadt, bis uns Frau Rößner und Herr Haslauer vor dem Balkon von Romeo und Julia zu unserem eigenen Stadtbummel entließen. Wieder gingen wir essen und kauften Kleinigkeiten auf dem Markt und gönnten uns ein leckeres Eis. Zurück am Campingplatz nahmen wir unser letztes Abendessen ein. Als Highlight der Woche wurde leckere Pizza aus dem Holzofen serviert!
Danach machten wir noch ein letztes Foto am See mit Klassenumarmung. Den Rest des Abends hatten wir noch viel Spaß mit Werwolf und anderen Spielen, bis uns kurz vor zwölf der Nachtwächter genervt ins Bett trieb. So ging unser letzter Abend viel zu schnell zu Ende.

Tag 5: Heimfahrt
7:45: – Herr Haslauer traurig – ein letztes Mal Frühstücksbuffet!
Irgendwie hatten wir uns inzwischen so schön daran gewöhnt, gemeinsam den Tag mit einem entspannten, ausgiebigen Frühstück zu beginnen und dabei zu ratschen, aber jetzt eilte es! Nach unserer Stärkung am Buffet machten wir alle noch Klar Schiff in den Bungalows, beluden den Bus und brachen kurz vor neun Richtung Heimat auf, natürlich wieder mit Zwischenstopp auf der Europabrücke und dem üblichen Angriff auf die Vorräte bei McDonalds. Gut gestärkt machten wir uns an die letzten paar hundert Kilometer und kamen pünktlich um 17:00 Uhr in Zusmarshausen an. Wir luden unser Gepäck aus und verabschiedeten uns voneinander.
Und so war die schönste Reise unseres Lebens viel zu schnell zu Ende gegangen!

Frei nach Madelaine Forsters und Johanna Quasts Tagebuch, Hubert Haslauer

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