Am Montag vor den Weihnachtsferien machten sich die Klassen 5b und 5c in Begleitung ihrer Mathematiklehrkräfte Frau Popp und Herr Baur voller Vorfreude auf nach Ichenhausen ins Schulmuseum zur Mitmachausstellung „Mathematik zum Anfassen“. Nachdem uns die Museumsleiterin, Frau Haug, persönlich in Empfang nahm versprach sie uns, dass jeder – sogar der recht groß geratene Herr Baur – sich heute noch in einer Seifenblase wiederfinden wird. Nach einer kurzen Einweisung an den beeindruckenden Stationen, waren wir selbst an der Reihe uns an den Exponaten kreativ auszuprobieren. Egal ob verblüffende Kugelbahnen, schiefe Türme am Rande des Abgrundes, das Pythagoras-Puzzle, irrwitzige Seifenblasen-Gebilde, unglaublich stabile Brücken ohne Nägel und Schrauben, erwürfelte Musikkompostionen oder verzweifelte Versuche im spiegelverkehrten Zeichnen – alles war besser als trockene Gleichungen, Formeln und Textaufgaben. Jetzt wissen wir: das „Erlaufen“ einer Funktion oder die Entdeckung seines Geburtstages in der Kreiszahl Pi macht nicht nur Mathe-Pauker glücklich. Nach einer kurzen Verpflegungspause wechselten wir in den Workshop. Bewaffnet mit einer Schere bastelten wir uns eine „Fleißnersche Schablone“, um dem Agentenpartner einen geheimen Treffpunkt zu übermitteln – James Bond und Q hätten es nicht besser gekonnt.  Wer weiß, ob er und sein Tüftler wüssten, warum die Chance die „richtige“ Schablone zur Entschlüsselung zu treffen nur 1 : 262144 beträgt?

Frau Popp und Herr Baur

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