Wie stellt man die Energieversorgung eines Dorfes nachhaltig auf regenerative Energieträger um? Diese Frage war Thema eines Workshops vom Bund Naturschutz an unserer Schule.

Zuerst konnten die Schüler der 8. Klassen anschaulich erfahren, wie anstrengend es ist, die Energie zum Kochen von Wasser oder für den Betrieb eines CD-Players durch die eigene Muskelkraft bereit zu stellen.

Verbraucht ein Kühlschrank mehr Energie als ein Computer? Um das herauszufinden untersuchten die Schüler in einer zweiten Phase anhand eines Modelldorfes, welchen Einfluss verschiedene Elektrogeräte auf den Stromverbrauch eines Haushalts haben und wie man diesen optimieren kann. Die Auswirkungen wurden mit einem Computerprogramm veranschaulicht und gemeinsam diskutiert.

In der dritten Phase sollten die Schüler in einem Rollenspiel verschiedene Interessengruppen wie Naturschützer, Energieversorger, Landwirte oder Fabrikbesitzer vertreten. Bei einer Gemeinderatssitzung mussten sie dann ihre unterschiedlichen Interessen vortragen und gemeinsam überlegen, wie man unter marktwirtschaftlichen Gesichtspunkten konventionelle Kraftwerke durch Windkraftanlagen, Biomassekraftwerke und Fotovoltaikanlagen ersetzen sowie die Landwirtschaft auf biologischen Anbau umstellen kann.

 

Sven Ungelenk

 

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